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Lieber Leser dieser Geschichten,
ich
habe im Lauf der Jahre diese Geschichten von Freunden
und Bekannten erhalten. Ich möchte Sie gerne an Dich weitergeben.
Leider kenne ich die Verfasser der Geschichten nicht,
deshalb konnte ich die Quellen hier nicht aufführen.
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Denken Sie mal über diese Geschichte
nach,
denke sie passt sehr gut zu unserer heutigen Zeit:
Ein
Mann lebte an der großen Straße...... und verkaufte Würstchen.
Er besaß kein Radio
Er konnte schlecht sehen, deshalb las er keine Zeitung.
Aber seine heißen Würstchen waren gut.
Er stellte ein Schild am Straßenrand auf, das verkündete,
wie
gut
sie waren.
Er stand am Rande der großen Straße und rief:
"Heiße Würstchen, heiße Würstchen", und er
hatte viele
Kunden.
Er bestellte mehr Würstchen und Brötchen und kaufte
einen größeren Verkaufsstand.
Er nahm seinen Sohn von der Schule, weil er Hilfe brauchte.
Aber da geschah etwas Überraschendes.
Der Sohn fragte:" Vater, hast du denn nie Radio gehört?
Wir haben eine schreckliche Wirtschaftskrise.
Die Weltlage sieht schrecklich aus, und bei uns zu Hause
ist alles noch schlimmer."
Daraufhin dachte der Vater bei sich: "Nun ja, mein Sohn
ist auf das Gymnasium gegangen. Er hört Radio und liest
die Zeitung,
er müßte es eigentlich wissen."
Deshalb bestellte der Vater weniger Würstchen,
entfernte das Werbeschild und machte sich nicht mehr die Mühe,
an der Straße zu stehen, und Würstchen zu verkaufen.
Der Würstchenverkauf brach fast über Nacht zusammen.
"Du hattest recht, mein Sohn", sagte der Vater,
"wir stecken mit Sicherheit mitten in einer großen
Wirtschaftskrise."
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Die Welt in Ordnung bringen
Ein kleiner Junge kam zu seinem Vater und wollte mit ihm spielen.
Der aber hatte keine Zeit für den Jungen und auch keine Lust zum Spiel.
Also überlegte er, womit er den Knaben beschäftigen könnte.
Er fand in einer Zeitschrift eine komplizierte und detailreiche Abbildung der Erde.
Dieses Bild riss er aus und zerschnipselte es dann in viele kleineTeile.
Das gab er dem Jungen und dachte, dass der nun mit diesem schwierigen Puzzle
wohl eine ganze Zeit beschäftigt sei. Der Junge zog sich in eine Ecke zurück und
begann mit dem Puzzle. Nach wenigen Minuten kam er zum Vater und zeigte ihm das fertig
zusammengesetzte Bild. Der Vater konnte es kaum glauben und fragte seinen Sohn, wie er das
geschafft habe. Das Kind sagte: "Ach, auf der Rückseite war ein Mensch abgebildet.
Den habe ich richtig zusammengesetzt. Und als der Mensch in Ordnung war, war es auch die Welt."
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High-Tech
Auf einer einsamen Wiese hütet ein Schäfer seine große Herde.
Da ... plötzlich eine Staubwolke.
In einem schnittigen Porsche braust ein ca. 20 Jahre alter Mann,
gekleidet in einen tollen Armani Anzug,
auf einem Feldweg heran, steigt aus und sagt zu dem Schäfer:
"Bekomme ich von ihnen ein Schaf aus ihrer Herde,
wenn ich ihnen innerhalb 1 Minute genau sage,
wie viele Schafe sie in ihrer Herde haben?"
"Einverstanden", sagt der Schäfer.
Der junge Mann holt aus seinem Auto seinen Laptop heraus,
tippt einige Zahlen ein,
der Drucker rasselt und spuckt 20 Seiten Papier aus.
"Sie haben exakt 1.583 Schafe in ihrer Herde", sagt der junge Mann.
"Sie haben gewonnen.
Suchen Sie sich ein Schaf aus meiner Herde aus", sagt der Schäfer.
Der junge Mann nimmt ein Schaf und legt es in seinen Kofferraum.
"Nun möchte ich mit Ihnen eine Wette machen", sagt der Schäfer,
"geben sie mir mein Schaf wieder zurück,
wenn ich Ihnen sage, welchen Beruf Sie haben?"
"Einverstanden", sagt jetzt der junge Mann.
"Sie sind Unternehmensberater" sagt der Schäfer.
"Das ist richtig, wieso sind sie so schnell auf meinem Beruf gekommen?"
Der Schäfer sagt:
"1. Sie sind zu mir gekommen, ohne dass ich Sie gerufen habe.
2. Sie haben mir etwas gesagt, was ich ohnehin schon wusste.
3. Geben Sie mir bitte meinen Hund wieder, den sie in ihren Kofferraum gelegt haben"
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Keine Früchte - nur Samen
Eine
Frau träumte, dass sie auf dem Marktplatz ihrer kleinen Stadt ein
Geschäft betrat, welches offensichtlich dort neu eröffnet hatte.
Als sie sich umschaute, war sie überrascht, dass Gott selbst
hinter dem Ladentisch stand.
„Was kann man hier kaufen?“ fragte die Frau.
„Alles, was dein Herz begehrt“,sagte Gott.
Die Frau konnte kaum glauben,
was sie hörte und dachte eine Weile nach.
Dann sagte sie: „Ich möchte innere Zufriedenheit und
Mitgefühl und Weisheit und Angstfreiheit."
Nachdem Gott schwieg, sagte sie:
„Und Gerechtigkeit und Aufrichtigkeit und Wertschätzung.“
Nach einer kleinen Weile fügte sie hinzu:
„Nicht nur für mich. Für alle Lebewesen auf dieser Welt.“
Gott lächelte: „Ich glaube, hier liegt ein kleines Missverständnis vor.
Wir verkaufen hier keine Früchte. Nur die Samen."
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Du findest dein Leben nicht o. k.?
Denke kurz darüber nach und beachte besonders den vorletzten Satz!
Wofür wir dankbar sein sollten, es aber oft nicht einmal registrieren:
- den Partner, der dir jede Nacht die Decke wegzieht,
weil es bedeutet, dass er mit keinem anderen unterwegs ist.
- das Kind, das nicht sein Zimmer aufräumt und lieber fern sieht,
weil es bedeutet, dass es zu Hause ist und nicht auf der Straße.
- die Steuern, die ich zahlen muss,
weil es bedeutet, dass ich eine Beschäftigung habe.
- die riesige Unordnung, die ich nach einer gefeierten Party aufräumen muss,
weil es bedeutet, dass ich von Freunden umgeben war.
- die Kleidung, die einmal zu eng geworden ist,
weil es bedeutet, dass ich genug zu essen habe.
- den Schatten, der mich bei meiner Arbeit "verfolgt",
weil es bedeutet, dass ich mich im Sonnenschein befinde.
-
den Teppich, den ich nicht saugen muss und die Fenster, die geputzt werden müssen,
weil es bedeutet, dass ich ein Zuhause habe.
- die vielen Beschwerden, die ich über die Regierung höre,
weil es bedeutet, dass wir die Redefreiheit besitzen.
- die Straßenbeleuchtung, die so endlos weit von meinem Parkplatz weg ist,
weil es bedeutet, dass ich laufen kann und ein Beförderungsmittel besitze.
- die hohe Heizkostenrechnung,
weil es bedeutet, dass ich es warm habe.
- die Frau hinter mir in der Kirche, die so falsch singt,
weil es bedeutet, dass ich hören kann.
- den Wäscheberg zum Waschen und Bügeln,
weil es bedeutet, dass ich Kleider besitze.
- die schmerzenden Muskeln am Ende eines harten Arbeitstages,
weil es bedeutet, dass es mir möglich ist, hart zu arbeiten.
- den Wecker, der mich morgens unsanft aus meinen Träumen reißt,
weil es bedeutet, dass ich am Leben bin.
- und schließlich die vielen nervenden E-Mails,
weil es bedeutet, dass ich Freunde habe und es genügend Menschen gibt,
die an mich denken.
Und solltest du glauben, dein Leben wäre "beschissen",
dann lies dies nochmals.
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Ansprache einer Kerze
Ihr habt mich angezündet und schaut - nachdenklich oder versonnen - in mein Licht.
Vielleicht freut ihr euch auch ein bisschen dabei.
Ich jedenfalls freue mich, dass ich brenne.
Wenn ich nicht brennen würde, läge ich in einem Karton mit anderen, die auch nicht brennen.
In so einem Karton haben wir überhaupt keinen Sinn.
Da liegen wir nur herum.
Einen Sinn habe ich nur, wenn ich brenne.
Und jetzt brenne ich.
Aber seit ich brenne, bin ich schon ein kleines bisschen kürzer geworden.
Das ist schade, denn ich kann mir ausrechnen, wann ich so kurz bin,
dass ich nur noch ein kleines Stümpfchen sein werde.
Aber so ist das: es gibt nur zwei Möglichkeiten:
Entweder ich bleibe ganz und versehrt im Karton, dann werde ich nicht kürzer,
dann geht mir überhaupt nichts ab, aber dann weiß ich nicht, was ich eigentlich soll.
Oder ich gebe Licht und Wärme, dann weiß ich, wofür ich da bin,
dann muss ich aber etwas dafür geben, etwas von mir selbst, mich selber.
Das ist schöner als kalt und sinnlos im Karton zu sein.
So ist das auch bei euch Menschen, genauso.
Entweder ihr bleibt für euch, dann passiert euch nichts,
dann geht euch nichts ab.
Aber dann wisst ihr auch eigentlich nicht so recht, warum.
Dann seid ihr wie Kerzen im Karton.
Oder ihr gebt Licht und Wärme. Dann habt ihr einen Sinn.
Dann freuen sich die Menschen, dass es euch gibt.
Dann seid ihr nicht vergebens da.
Aber dafür müsst ihr etwas geben: von euch selber,
von allem, was in euch lebendig ist:
von eurer Treue, eurem Lachen, von eurer Traurigkeit,
von euren Ängsten, von euren Sehnsüchten,
von allem, was in euch ist.
Ihr braucht keine Angst zu haben, wenn ihr dabei kürzer werdet.
Das ist nur äußerlich. Innen werdet ihr immer heller.
Denkt ruhig dran, wenn ihr eine brennende Kerze seht,
denn so eine Kerze seid ihr selber.
Ich bin nur eine kleine, einzelne Kerze.
Wenn ich alleine brenne, ist mein Licht nicht groß und
die Wärme die ich gebe, ist gering.
Ich alleine - das ist nicht viel.
Aber mit anderen zusammen
ist das Licht groß und die Wärme stark.
Bei euch Menschen ist das genauso.
Einzeln, für euch genommen,
ist euer Licht nicht gewaltig und die Wärme klein.
Aber zusammen mit andern, seid ihr viel.
Und, Licht ist ansteckend !!!
So werdet ihr nicht ärmer,
wenn ihr mit eurer Kerze die eines anderen anzündet.
Ihr werdet heller.
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Ich will nie ins Altersheim!
Wenn ich einmal in später Zukunft alt und klapprig bin,
werde ich bestimmt nicht ins Altersheim gehen, sondern auf ein Kreuzfahrtschiff.
Die Gründe dafür hat mir unsere Gesundheitsministerin Ulla Schmidt geliefert:
"Die durchschnittlichen Kosten für ein Altersheim betragen 200 € pro Tag!!! "
Ich habe eine Reservierung für das Kreuzfahrtschiff "AIDA" geprüft und muss für eine
Langzeitreise als Rentner 135 € pro Tag zahlen!
Nach Adam Riese bleiben mir dann noch 65 EUR pro Tag über.
Die kann ich verwenden für:
1. Trinkgelder 10 € pro Tag (darfs das Personal gar nicht annehmen,
hier spare ich also auch nochmal!)
2. Ich habe mindestens 10 freie Mahlzeiten wenn ich in eines der Restaurant wackele
oder sogar das Essen vom Room-Service mir aufs Zimmer bringen lasse,
d. h. : Ich kann jeden Tag der Woche mein Frühstück im Bett einnehmen.
3. Die Aida hat 3 Swimming-Pools (hahaha! Naja, das ist etwas übertrieben,
aber im Alter schwimmt man ja nicht mehr so gerne, oder?!
Jedenfalls gibt es drei Whirlpools und einen klitzekleinen Pool),
einen Fitnessraum, frei Waschmaschinen und Trockner
und sogar jeden Abend Shows.
4. Es gibt auf dem Schiff kostenlos Zahnpasta, Rasierer, Seife und Shampoo.
5. Das Personal behandelt mich wie einen Kunden, nicht wie einen Patienten.
Für extra 5 € Trinkgeld lesen mir die Stewards jeden Wunsch
von den Augen ab (auch ohne Trinkgelder!).
6. Alle 8 bis 14 Tage lerne ich neue Leute kennen.
7. Fernseher defekt? Glühbirnen müssen gewechselt werden?
Die Bettmatratze ist viel zu hart oder zu weich?
Kein Problem, das Personal wechselt es kostenlos
und bedankt sich für mein Verständnis.
8. Frische Bettwäsche und Handtücher selbstverständlich jeden Tag,
und ich muss nicht einmal danach fragen.
9. Wenn ich im Altersheim falle und mir die Rippen breche,
komme ich ins Krankenhaus und muss gemäß der neuen
Krankenkassenreform täglich dick draufzahlen.
Auf der "AIDA" bekomme ich für den Rest der Reise eine Suite und
werde vom Bordarzt kostenlos verarztet.
Nun das Beste. Mit der "AIDA" kann ich nach Süd-Amerika,
Australien, Japan, Asien.... wohin auch immer ich will.
Darum sucht mich in Zukunft nicht in einem Altersheim,
sondern just call shore to ship.
Ich spare auf der "AIDA" damit jeden Tag 50 e und muss nicht
einmal für meine Beerdigung ansparen.
Mein letzter Wunsch ist: Werft mich nur gerade über die Reeling. Kostenlos.
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Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte
"Wenn ich mein Leben noch einmal leben könnte,
im
nächsten Leben würde ich versuchen, mehr Fehler zu machen.
Ich
würde nicht so perfekt sein wollen,
ich
würde mich mehr entspannen.
Ich
wäre ein bißchen verrückter, als ich es gewesen bin,
ich würde viel weniger Dinge so ernst nehmen.
Ich
würde nicht so gesund leben.
Ich
würde mehr riskieren, würde mehr reisen,
Sonnenuntergänge
betrachten, mehr Bergsteigen,
mehr
in Flüssen schwimmen.
Ich war einer dieser klugen Menschen,
die jede Minute ihres Lebens fruchtbar verbrachten;
Freilich hatte ich auch Momente der Freude,
aber wenn ich noch einmal anfangen könnte
würde ich versuchen, nur mehr gute Augenblicke zu haben.
Falls du es noch nicht weißt, aus diesen besteht nämlich das Leben;
nur aus Augenblicken; vergiß nicht den jetzigen.
Wenn
ich noch einmal leben könnte, würde ich von Frühlingsbeginn an
bis in den Spätherbst hinein barfuß gehen.
Und
ich würde mit mehr Kindern spielen, wenn ich das Leben noch vor
mir hätte.
Aber
sehen Sie... ich bin 85 Jahre alt und weiß, daß ich bald
sterben werde."
(Jorges Luis Borges)
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Das Los der Frauen
Geben wir unsere Kinder in die Kinderkrippe, sind wir Rabenmütter.
Bleiben wir zu Hause, verkommen wir hinter dem Kochtopf
(oder sind zu faul zum Arbeiten).
Verwenden wir Make up, tragen wir Kriegsbemalung.
Verwenden wir keines, vernachlässigen wir unser Äußeres.
Verrichten wir anspruchslose Arbeit, haben wir keinen Ehrgeiz.
Erfüllen wir qualifizierte Aufgaben,
sind wir mit unserem Beruf verheiratet.
Haben wir studiert sind wir ein Blaustrumpf.
Haben wir promoviert, mussten wir unseren Doktor alleine machen.
Zeigen wir Gefühle, sind wir Heulsusen.
Beherrschen wir uns, sind wir Eisberge.
Sind wir hilfsbereit, werden wir ausgenutzt.
Kümmern wir uns nur um unsere eigene Arbeit, sind wir unkollegial.
Sind wir sehr attraktiv, halten wir unsere Kollegen von der Arbeit ab.
Sind wir es nicht, gelten wir als unscheinbar.
Sind wir Powerfrauen, schimpft man uns Emanze.
Sind wir angepasst, fehlt uns der Pfeffer.
Sind wir intelligent, dürfen wir es nicht zeigen.
Sind wir es nicht, müssen wir wenigstens attraktiv sein.
Kommen wir mit Grippe in die Arbeit, stecken wir die anderen an.
Bleiben wir zu Hause, legen wir uns wegen jeder Kleinigkeit ins Bett.
Tragen wir Mini, stören wir den Arbeitsfrieden (oder sind Schlampen).
Tragen wir Maxi, haben wir wohl Krampfadern (oder sind bieder).
Sind wir montags müde lästert man.
Sind wir taufrisch, lästert man auch.
Gehen wir gerne aus, sind wir Partygirls die saufen.
Bleiben wir daheim, gelten wir als Mauerblümchen.
Sind wir trinkfest, saufen wir alle Männer unter den Tisch.
Trinken wir nichts, ist mit uns nichts anzufangen.
Leisten wir viel, verlieren wir unseren Charme.
Leisten wir wenig, verlieren wir die Stellung.
Wie wir es machen, machen wir es falsch, oder
WIR KÖNNEN MACHEN WAS WIR WOLLEN-
UND DAS SOLLTEN WIR AUCH TUN!
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Der Suchende
Es war einmal ein Suchender
Er suchte nach einer Lösung für sein Problem, konnte sie aber nicht finden.
Er suchte immer heftiger, immer verbissener, immer schneller und fand sie doch nirgends.
Die Lösung ihrerseits war inzwischen schon ganz ausser Atem.
Es gelang ihr einfach nicht, den Suchenden einzuholen, bei dem Tempo,
mit dem er hin- und herraste, ohne auch nur einmal zu verschnaufen oder sich umzusehen.
Eines Tages brach der Suchende mutlos zusammen, setzte sich auf einen stein,
legte den Kopf in die Hände und wollte sich eine Weile ausruhen.
Die Lösung, die schon gar nicht mehr daran geglaubt hatte, dass der Suchende einmal
anhalten würde,
stolpert mit voller Wucht über ihn! Und er fing auf,
was da so plötzlich über ihn hereinbrach und entdeckte erstaunt,
dass er seine Lösung in Händen hielt.
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Der Perfekte Mann
1. Schatz, ich hab dir Blumen mitgebracht.
2. Du hast dir schon lange kein neues Kleid mehr gekauft.
Komm wir gehen Einkaufen und ich berate dich.
3. Ich hab schon gekocht.
4. Lass mich bitte den Abwasch machen.
5. Lass doch die schweren Sachen einfach im Wagen, ich hol sie - später rein.
6. Ich hab "Psychologie Heute" gelesen. Da stehen ein paar interessante Ansätze drin,
über die wir mal diskutieren könnten.
7. Ich hab uns Kinokarten für die neue Liebeskomödie mit diesem gutaussehenden
Schauspieler besorgt.
8. Ich hab beschlossen, mal wieder was für meine Figur zu tun und hab mich
schon im Fitnessstudio angemeldet.
9. Wollen wir nicht in diesen Kurs "Bessere Kommunikation zwischen
Männern und Frauen" gehen? Ist bestimmt interessant!
10. Wir sollten mal über Verhütung sprechen. Denkst du nicht,
die Pille könnte schädlich für deine Gesundheit sein?
Vielleicht könnten wir ja eine andere Lösung finden.
11. Ich hab uns ein Jahres-Theater-Abonnement besorgt.
12. Ich hab schon die ganze Wohnung geputzt. - Darf ich dich heute Abend
zum Essen einladen? Dann musst du nicht kochen.
13. Du siehst so angespannt aus, Liebling. Leg dich hin,
ich massier dich von Kopf bis Fuß!
14. Liebling, ich weiß jetzt, was und wo der G-Punkt ist!
15. Du siehst toll aus heute! Warst du beim Frisör?
16. Kann ich dir irgendwas aus der Stadt mitbringen?
17. Ich werde heute mit dem Hund rausgehen. - Du hast nur noch
zwölf paar gute Schuhe. Lass mich dir neue kaufen!
18. Ich hab dir eine große Tafel Schokolade mitgebracht,
bitte stopf sie ohne schlechtes Gewissen in dich rein!
19. Komm lass dich in den Arm nehmen!
20. Wir haben noch 5 Minuten bis der Zug abfährt.
Zieh dich doch in aller Ruhe noch mal um,
wenn du dich in diesen Kleidern nicht wohlfühlst.
21. Ich hab dir einen Liebesbrief geschrieben.
22. Es hat jemand angerufen und ich habe Name und Telefonnummer notiert.
23. Ich hab dich vermisst.
24. Ich bin Sitzpinkler.
25. Ich liebe dich!
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Der eine Fehler bei Frauen
Als Gott die Frau erschuf, war er schon bei seiner sechsten Überstunde.
Ein Engel erschien, und fragte:
"Warum verbringst du so viel Zeit damit???"
Gott antwortete: "Hast du das Datenblatt dazu gesehen???
Sie muss komplett waschbar sein, aber kein Plastik,
muss über 200 bewegliche Teile haben,
die alle ersetzt werden können,
und ihr Körper muss auch laufen,
wenn sie sich nur mit Diätcola und kleinen Snacks ernährt.
Sie muss einen Schoß haben, auf dem vier Kinder gleichzeitig
sitzen können,
sie muss einen Kuss haben, der alles heilen kann,
von einem aufgekratzten Knie bis zu einem gebrochenen Herzen -
und sie wird alles nur mit zwei Händen machen.
Der Engel war über die Ansprüche erstaunt:
"Nur zwei Hände!? Und das beim Standardmodell?
Das ist zu viel Arbeit für einen Tag.
Warte bis morgen um sie fertig zu machen.
"Das werde ich nicht", protestierte Gott:.
Ich bin so nah dran, diese Kreation,
die mir so ans Herz gewachsen ist, zu fertigen.
Sie kann sich bereits selbst heilen und kann 18 Stunden am Tag
arbeiten."
Der Engel trat näher und berührte die Frau
"Aber du hast sie so weich gemacht, Gott."
"Sie ist weich", stimmte Gott zu, "aber ich habe sie auch hart gemacht
Du hast keine Ahnung, was sie dulden bzw. durchsetzen muss."
"Wird sie denken können?" fragte der Engel
Gott antwortete: "Sie wird nicht nur denken können.
Sie wird erörtern und verhandeln können ... besser als ein
Mann."
Der Engel bemerkt etwas, streckt seine Hand aus, und berührt die
Wange der Frau.
"Oops, es sieht aus, als hättest du eine undichte Stelle in diesem
Modell.
Ich habe dir gleich gesagt daß das alles zu viel Arbeit für
einen Tag ist."
"Das ist keine undichte Stelle", korrigierte Gott, "das ist eine
Träne"
"Für was ist die Träne?" fragte der Engel.
Gott antwortete: "Die Träne ist eine Möglichkeit, mit der sie
ihre Freude
ihren Schmerz, ihren Kummer, ihre Enttäuschung, ihre Liebe
ihre Einsamkeit, ihr Bekümmernis und ihren Stolz
ausdrücken kann."
Der Engel war beeindruckt: "Gott du bist ein Genie. Du hast an alles
gedacht! Frauen sind wirklich erstaunlich."
Und sie sind es wirklich!
Frauen haben Stärke um Männer zu erstaunen.
Sie ertragen Not und tragen Belastungen,
aber sie halten immer Freude, Liebe und Glück in sich.
Sie lächeln, wenn sie schreien möchten.
Sie singen wenn sie weinen möchten.
Sie weinen, wenn sie glücklich sind
und lachen wenn sie nervös sind.
Sie kämpfen für das, an das sie glauben.
Sie stehen auf gegen Ungerechtigkeit.
Sie akzeptieren kein "Nein" wenn sie denken,
dass es eine bessere Antwort gibt.
Sie gehen ohne alles, damit Ihre Familien haben was sie brauchen.
Sie gehen zum Doktor mit einem ängstlichen Freund.
Sie lieben ohne Vorbehalt.
Sie weinen, wenn ihre Kinder hervorragende Leistungen erbringen
und jubeln wenn ihre Freunde Auszeichnungen bekommen.
Sie freuen sich, wenn sie von einer Geburt oder einer Hochzeit
hören.
Ihre Herzen brechen, wenn ein Freund stirbt.
Sie sind bekümmert über den Verlust eines Familienmitgliedes.
Sie sind stark, auch wenn sie denken, dass es keinen Ausweg mehr gibt.
Sie wissen, daß ein Kuss und eine Umarmung ein gebrochenes Herz
heilen können
Frauen gibt es in allen Formen, Größen und Farben
Sie würden zu dir fahren, fliegen, laufen, rennen oder e-mailen,
nur um zu zeigen, wie sehr sie sich um dich kümmern.
Das Herz einer Frau ist was, das die Welt zu einem schönen Ort
macht
Sie bringen Freude, Liebe und Hoffnung
Sie haben Mitgefühl und Ideale
Sie geben ihren Freunden und ihrer Familie moralischen Beistand
Frauen haben wichtige Dinge zu sagen und geben ALLES!!!
Wie auch immer ... wenn es einen Fehler bei Frauen gibt, ist es der,
daß
sie vergessen, was sie wert sind.
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Allegorie
der Frösche
Es
war einmal eine Gruppe von Fröschen, ...
...
die einen Wettlauf machen wollten.
Ihr
Ziel war es, die Spitze eines hohen Turmes zu erreichen.
Viele
Zuschauer hatten sich bereits versammelt,
um
diesen Wettlauf zu sehen und sie anzufeuern...
Das
Rennen konnte beginnen...
Ehrlich
gesagt,
von
den Zuschauern glaubte niemand so recht daran, dass es möglich
sei,
dass die Frösche diesen hohen Gipfel erreichen konnten.
Alles,
was man hören konnte, waren Aussprüche wie:
"Ach,
wie anstrengend!!!
Die
werden sicher NIE ankommen!"
oder:
"Das
können sie gar nicht schaffen, der Turm ist viel zu hoch!"
Die
Frösche begannen, zu resignieren...
...
Außer einem, der kraftvoll weiter kletterte...
Die
Leute riefen weiter :
"Das
ist viel zu anstrengend!!! Das kann niemand schaffen!"
Immer
mehr Frösche verließ die Kraft und sie gaben auf...
...Aber der eine Frosch kletterte immer noch weiter...
ER
wollte einfach nicht aufgeben!
Am
Ende hatten alle aufgehört, weiterzuklettern, außer diesem einen Frosch,
der mit enormem Kraftaufwand als Einziger den Gipfel des Turmes erreichte!
Jetzt wollten die anderen Mitstreiter natürlich wissen,
wie er das denn schaffen konnte!
Einer
von ihnen ging auf ihn zu, um ihn zu fragen, wie er es geschafft hatte,
diese enorme Leistung zu bringen und bis ans Ziel zu kommen.
Es
stellte sich heraus...
Der
Gewinner war TAUB !!!
Und
die Moral von der Geschichte:
Höre
niemals auf Leute, die die schlechte Angewohnheit haben, immer negativ und
pessimistisch zu sein...
...denn sie stehlen Dir Deine schönsten Wünsche und Hoffnungen,
die DU in Deinem Herzen trägst !
Denke
immer an die Macht der Worte, denn alles was
Du
hörst und liest, beeinflusst Dich in Deinem Tun!
Daher:
Sei
IMMER... POSITIV !
Und
vor allem:
Sei
einfach TAUB, wenn jemand Dir sagt,
dass DU Deine Träume nicht realisieren kannst!
Denke
immer daran:
Auch
DU kannst es schaffen!
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Das
perfekte Herz
Eines Tages stand ein junger Mann mitten in der Stadt und erklärte,
dass er das schönste Herz im ganzen Tal habe.
Eine große Menschenmenge versammelte sich, und sie alle bewunderten sein Herz,
denn es war perfekt.
Es gab keinen Fleck oder Fehler in ihm.
Ja, sie alle gaben ihm recht, es war wirklich das schönste Herz,
was sie je gesehen hatten.
Der
junge Mann war sehr stolz und prahlte lauter über sein schönes Herz.
Plötzlich tauchte ein alter Mann vor der Menge auf und sagte:
"Nun, dein Herz ist nicht mal annähernd so schön, wie meines."
Die Menschenmenge und der junge Mann schauten das Herz des alten Mannes an.
Es schlug kräftig, aber es war voller Narben, es hatte Stellen,
wo Stücke entfernt und durch andere ersetzt worden waren.
Aber sie passten nicht richtig, und es gab einige ausgefranste Ecken.
Genauer, an einigen Stellen waren tiefe Furchen,
wo ganze Teile fehlten. Die Leute starrten ihn an:
Wie kann er behaupten, sein Herz sei schöner, dachten sie?
Der junge Mann schaute auf des alten Mannes Herz,
sah dessen Zustand und lachte:
"Du musst scherzen", sagte er,
"Dein Herz mit meinem zu vergleichen.
Meines ist perfekt und deines ist ein Durcheinander aus Narben und Tränen."
"Ja",sagte der alte Mann, "deines sieht perfekt aus,
aber ich würde niemals mit dir tauschen.
Jede Narbe steht für einen Menschen, dem ich meine Liebe gegeben habe.
Ich reiße ein Stück meines Herzens heraus und reiche es ihnen und
oft geben sie mir ein Stück ihres Herzens,
das in die leere Stelle meines Herzens passt.
Aber weil die Stücke nicht genau sind, habe ich einige raue Kanten,
die ich sehr schätze, denn sie erinnern mich an die Liebe,
die wir teilten. Manchmal habe ich auch ein Stück meines Herzens gegeben,
ohne dass mir der andere ein Stück seines Herzens zurückgegeben hat.
Das sind die leeren Furchen.
Liebe geben heißt, manchmal auch ein Risiko einzugehen.
Auch wenn diese Furchen schmerzhaft sind, bleiben sie offen und auch sie
erinnern mich an die Liebe,
die ich für diese Menschen empfinde.
Und ich hoffe, dass sie eines Tages zurückkehren und den Platz
ausfüllen werden.
Erkennst du jetzt, was wahre Schönheit ist?"
Der junge Mann stand still da und Tränen rannen über seine Wangen.
Er ging auf den alten Mann zu,
griff nach seinem perfekten jungen und schönen Herzen und riss ein Stück heraus.
Er bot es dem alten Mann mit zitternden Händen an.
Der alte Mann nahm das Angebot an und setzte es in sein Herz.
Er nahm dann ein Stück seines alten vernarbten Herzens und füllte
damit die Wunde des jungen Mannes Herzen.
Es passte nicht perfekt, da es einige ausgefranste Ränder hatte.
Der junge Mann sah sein Herz an, nicht mehr perfekt,
aber schöner als je zuvor, denn er spürte die Liebe
des alten Mannes in sein Herz fließen.
Sie umarmten sich und gingen weg, Seite an Seite.
Narben auf dem Körper bedeuten, dass man gelebt hat...
Narben auf der Seele bedeuten, dass man geliebt hat...
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Insel der Gefühle
Vor
langer langer Zeit existierte eine Insel,
auf
der alle Gefühle der Menschen lebten:
die
gute Laune, die Traurigkeit, das Wissen ...
...
und auch die Liebe.
Eines
Tages wurde den Gefühlen mitgeteilt, dass
die Insel sinken würde.
Also
machten alle ihre Schiffe startklar um
die Insel zu verlassen.
Nur
die Liebe wollte bis zum letzten Augenblick
warten.
Bevor
die Insel sank, bat die Liebe die
anderen Gefühle um Hilfe:
Der
Reichtum verließ auf einem luxuriösen Schiff
die Insel.
Die
Liebe fragte: "Reichtum, kannst du mich
mitnehmen?"
"Nein,
ich kann nicht. Auf meinem Schiff habe ich viel Gold und Silber.
Da ist kein Platz
mehr für dich."
Also
fragte die Liebe den Stolz, der auf einem
wunderbaren Schiff vorbeikam.
"Stolz,
bitte, kannst du mich mitnehmen?"
"Liebe,
ich kann dich nicht mitnehmen" antworteteder Stolz,
"hier ist alles perfekt und
du könntest mein Schiff beschädigen"
Als
nächstes fragte die Liebe die Traurigkeit: "Traurigkeit,
bitte nimm mich mit."
"Oh
Liebe", sagte die Traurigkeit, "ich
bin so traurig, dass ich allein bleiben muss."
Auch
die gute Laune fuhr los, aber
sie war so zufrieden, dass sie
nicht hörte, dass die Liebe sie rief.
Plötzlich
rief eine Stimme: "Komm
Liebe, ich nehme dich mit".
Die
Liebe war so dankbar und so glücklich,
dass sie vergaß den Retter nach seinem Namen
zu fragen.
Die
Liebe fragte das Wissen: "Wissen,
kannst du mir sagen, wer mir geholfen
hat?"
"Ja",
antwortete das Wissen, "es war die Zeit."
"Die
Zeit?" fragte die Liebe, "Warum hat mir die Zeit geholfen?"
Und das Wissen antwortete: "Weil
nur die Zeit versteht, wie wichtig
die
Liebe im Leben ist."
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Etwas
Besinnliches
Falls du heute morgen aufgewacht bist und hast keine unheilbaren
körperlichen Krankheiten, bist du glücklicher als 1 Millionen Menschen,
welche die nächste Woche nicht erleben werden.
Fallsdu nie einen Kampf des Krieges erlebt hast,
nie die Einsamkeit durch Gefangenschaft,
die Agonie des Gequälten oder Hunger gespürt hast,
dann bist du glücklicher als 500 Millionen
Menschen in der Welt.
Falls
du in eine Kirche gehen kannst ohne die Angst, dass dir gedroht wird,
dass man dich verhaftet oder dich umbringt,
bist du glücklicher als 3 Milliarden Menschen der Welt.
Falls
sich in deinem Kühlschrank Essen befindet, du angezogen bist,
ein Dach über dem Kopf hast und ein Bett zum Hinlegen,
bist du reicher als 75 Prozent der Einwohner dieser Welt.
Falls du ein Konto bei der Bank hast, etwas Geld im Portmonee
und etwas Kleingeld in einer kleinen Schachtel,
gehörst du zu 8 Prozent der wohlhabenden Menschen auf dieser
Welt.
Falls
du diese Nachricht liest, bist du doppelt gesegnet
worden, denn:
1.
jemand hat an dich gedacht um dir Mut zu machen und
2.
du gehörst nicht zu den 2 Milliarden Menschen,
die nicht lesen können.
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Denk
mal nach...
Heute
haben wir höhere Gebäude und breitere Strassen,
aber
kürzere Launen und engere Standpunkte.
Wir
geben mehr aus, aber geniessen weniger.
Wir
haben größere Häuser, aber kleinere Familien.
Wir
haben mehr Kompromisse, aber weniger Zeit.
Wir
haben mehr Wissen, aber weniger Urteilungsvermögen.
Wir
haben mehr Medizin, aber weniger Gesundheit.
Wir
haben unseren Besitz vervielfacht, aber den Wert reduziert.
Wir
reden viel, lieben nur ein wenig, und hassen zu sehr.
Wir
haben den Mond erreicht und kamen zurück, doch wir tun uns schwer,
die Strasse
zu überqueren, um unseren Nachbarn zu besuchen.
Wir
haben das äußere Universum erobert, aber nicht unser Inneres.
Wir
haben höhere Einkommen, aber weniger Moral.
Das
sind Zeiten mit mehr Freiheit, aber weniger Freude.
Wir
haben viel mehr zu essen, aber zu wenig Ernährung.
Das
sind die Tage wo es zwei Einkommen für ein Heim braucht,
doch
die Scheidungen steigen.
Das
ist die Zeit der schöneren Häuser, aber der mehr
zerrütteten Heime.
Deshalb
sollte man sich von heute an folgendes vornehmen:
Bewahre
nichts für einen speziellen Anlass,
denn
jeder Tag den Du lebst ist ein spezieller Anlass.
Suche
nach Wissen, lies mehr, sitze auf Deiner Veranda,
und
bewundere was Du siehst, ohne Deinen Bedürfnissen Aufmerksamkeit
zu schenken.
Verbringe
mehr Freizeit mit Deiner Familie und Deinen Freunden,
iß
Deine Lieblingsessen, besuche die Orte die Dir gefallen und wo es Dir
wohl ist.
Das
Leben ist eine Kette von Momenten der Genüsse; nicht nur des
Überlebens.
Brauche
Deine kristallenen Gläser. Spare Dein bestes Parfum nicht auf.
Brauche
es täglich, wenn Du Dich danach fühlst.
Streiche
aus Deinem Wortschatz Sätze wie "eines Tages" und "irgendwann".
Lass
uns jetzt den Brief schreiben, den wir schon längst schreiben
wollten,
und
nicht "eines Tages".
Lass
uns der Familie und den Freunden sagen, wie sehr wir sie lieben.
Verschiebe
nichts, was Deinem Leben Lachen und Freude bringt.
Jeder
Tag, jede Stunde, jede Minute ist speziell.
Und
Du weißt nicht, ob es Deine letzte gewesen ist.
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Ein
kleiner Junge fragt seine Mutter:
"Warum
weinst du?"
"Weil
ich eine Frau bin," erzählte sie ihm.
"Das
versteh ich nicht," sagte er.
Seine
Mama umarmte ihn nur und sagte:"Und das wirst du auch niemals."
Später
fragte der kleine Junge seinen Vater:
"Warum
weint Mutter scheinbar ohne einen Grund?"
"Alle
Frauen weinen ohne Grund," war alles, was sein Vater sagen konnte.
Der
kleine Junge wuchs heran, wurde ein Mann und fragte sich immer noch,
warum Frauen weinen.
Darief er Gott an, und als Gott ans Telefon kam, fragte er:
"Gott, warum weinen Frauen so leicht?"
Gott
sagte: "Als ich die Frau machte, musste sie etwas Besonderes sein.
Ichmachte ihre Schultern stark genug, um die Last der Welt zu tragen,
doch sanft genug, um Trost zu spenden.
Ichgab ihr eine innere Kraft, um sowohl Geburten zu ertragen,
wie die Zurückweisungen, die sie von ihren Kindern erfährt.
Ich
gab ihr eine Härte, die ihr erlaubt weiterzumachen, wenn alle
Anderen aufgeben
undihre Familie in Zeiten von Krankheit und Erschöpfung zu versorgen,
ohne sich zu beklagen.
Ich gab ihr Gefühlstiefe,
mit der sie ihre Kinder immer und unter allen Umständen liebt,
sogar
wenn ihr Kind sie sehr schlimm verletzt hat.
Ich
gab ihr Kraft, ihren Mann mit seinen Fehlern zu ertragen
und
machte sie aus seiner Rippe, damit sie sein Herz beschützt.
Ich gab ihr Weisheit, damit sie weiß, dass ein guter Ehemann
niemals seine Frau verletzt,
aber manchmal ihre Stärke und ihre Entschlossenheit testet,
unerschütterlich zu ihm zu stehen.
Und zum Schluss gab ich ihr eine Träne zum Vergießen.
Die
ist ausschließlich für sie, damit sie davon Gebrauch macht,
wann immer es nötig ist.
Siehst
du:
Die
Schönheit der Frau ist nicht in der Kleidung, die sie trägt,
die
Figur, die sie hat oder in der Art, wie sie die Haare trägt.
Die
Schönheit einer Frau muss in ihren Augen erkannt werden,
weil
sie das Tor zu ihrem Herzen sind - der Ort, an dem Liebe wohnt.
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BESUCH VOM TEUFEL
Tausendmalwurde sie schon erzählt, gehört, in unzähligen Filmen gesehen:
Die Geschichte, wenn der Teufel leibhaftig zu jemandem kommt
und etwas anbietet, das die Seele kostet...
Ein
Mythos, ein Märchen, frei erfunden ?
Mitnichten.
Erst
letztens hat er persönlich mir wieder einen Besuch
abgestattet.
Zu mir kommt er öfter.
Das
zeugt in mir den Schluss, dass er oft in der Gegend seinmuss,
wohl zu Besuch bei so ziemlich jedem. Auch bei dir.
Wie
jedes Mal bot er mir etwas, und wollte dafür meine Seele.
Der
Teufel ist ein talentierter Vertreter, schon lange hater keine
Verträge mehr dabei, die mit Blut unterschrieben werden müssen.
Auch hat er mich noch niemals unter Druck gesetzt oder
gezwungen,
nein, er ist ein fairer Geschäftspartner.
So
manches Mal konnte ich seinem Angebot schon nicht widerstehen,
hab gekauft und bezahlt.
Jaja, seine Schulden treibt er dann auch ein.
Und so manches Mal habe ich ihn freundlich zur Tür begleitet, ohne Deal,
er murmelte dann nur was davon, ob es mir recht wäre,
wenn er bei Gelegenheit wieder vorbeisehen dürfte,
hätte er wieder ein interessantes Angebot.
Verbieten kann man es ihm nicht.
Auf
jeden Fall war er mal wieder da.
Es
spielte sich in etwa so ab:
"Tach, gute Frau."
"Herr
Teufel - schön, Sie zu sehen !"
"Gute Frau, hier meine Karte, ganz neuer Druck."
"Aber wir hatten doch vereinbart, Du zu sagen.
Mensch, was wir schon alles durchgezogen haben, sind ja schon alte
Bekannte."
"Ja,
das fällt mir immer noch schwer, aber gerne."
"Also,
ich bin die gute Frau".
"Ja,
danke, also, ich bin der Teufel."
"Na, was führt dich vorbei."
"Ach,
nichts besonderes. Wollt nur mal sehen, wie es dir so
geht."
"Gut,
danke !"
"Toll
! Ach ja, hier, ne Weihnachtskarte."
"He,
danke, sehr aufmerksam !"
Also, ich habe da eine Idee."
"Ich
liebe Ideen."
"Ich
weiss."
"Worum
geht s ?"
"Es
ist eine Geschäftsidee."
"Ich
liebe Geschäftsideen !"
"Ich
weiss."
"Na,
sag schon, worum geht s ?"
Der Teufel erzählte mir in entspannter Atmosphäre einen tollen Plan.
Eine Geschäftsidee, mit der man "alles"
(so beschrieb er es) erreichen könne.
Ich wusste, dass er Recht hat.
Gespannt
hörte ich zu - es gefällt mir, darüber nachzudenken.
Bin ich doch mit Leib und Seele Unternehmer und immer
interessiert an neuen Ideen.
Als
er endete, fragte er nach:
"Und,
wär das nicht was für dich ?"
"Theoretisch
schon."
"Du
fängst also damit an ?"
"Ach,
ich weiss nicht so recht."
Nein,
ich wusste nicht so recht. Es war eine tolle Idee.
Ja, sie wäre "erfolgreich", das spürte ich. Sie würde Geld bringen.
Sie wäre spannend in derRealisation. Ich würde neue Erfahrungen sammeln.
Ja, es wäre schon eine schöne Sache.
Aber
irgend etwas passte mir nicht.
Tief in mir passte es nicht.
Die
Realisierung würde viel Arbeit kosten. Dazu war ich nur bereit,
wenn mein Herz dabei wäre. Doch es wäre nicht.
Diese Idee zu realisieren, etwas aufzubauen, zum Laufen zubringen -
all das würde ich ohne mein Herz tun.
Wenn
du etwas erschaffst, und dein Herz ist nicht dabei,
Warst du schon einmal in einem Laden, und es hat dir nicht
gefallen ?
Es gab keinen Grund: Das Sortiment war ok., die Einrichtung -
alles irgendwie in Ordnung, aber irgendwie ...
Unddann kommt man in einen anderen Laden, und da ist es anders:
Es passt, schwer zu beschreiben.
Vielleicht ist das Sortiment kleiner, die Einrichtung weniger perfekt,
aber der Laden "hat was".
Er hat Seele, könnte man sagen.
Du spürst es, kannst nie wirklich sagen,
warum: Manche Dinge haben Seele, manche nicht.
Nur was Seele hat, lebt - das andere ist leer, starr, tot.
Ich hatte eine Idee, eine Geschäftsidee. Ich könnte sie realisieren,
doch mein Herz wäre nicht dabei.
Das entstehende wäre starr und leblos, ohne Seele.
Da wurde mir plötzlich klar, was es heisst, lebendig zu sein.
Was es bedeutet, Seele zu haben, zu erschaffen und Seele zu geben.
Wir können auch Dinge ohne Seele schaffen - aber sie habenkeinen Wert
(was nicht heisst, dass sie billig sind).
Da plötzlich erkannte ich, mit wem ich sprach.
"Du bist ja der Teufel !" fuhr ich ihn entsetzt an.
"Ja,das hab ich doch gesagt," meinte er verblüfft,
"steht doch auf meiner Visitenkarte."
Ich hielt seine Karte in der Hand, tatsächlich, da stand es-
aber ich hatte es irgendwie nicht erkannt.
"Würde ich diese Idee realisieren," begann ich nachzuhaken und er hörte
mir interessiert zu, "dann würde ich
ein lebloses Konstrukt erschaffen, an dem ich keine Freude hätte."
"Ich habe nie etwas anderes behauptet," sagte er etwas
verdutzt.
In Gedanken versunken, brachte ich ihn an die Tür.
Das also wollen uns diese alten Geschichten erzählen.
Von unseren eigenen Schöpfungen, die wir nicht mit Seeleausfüllen,
weil wir nicht mit Leib UND
Seele dabei sind, wiees so schön heisst.
Von Berufen, die wir nicht aus Berufung, sondern aus anderen Gründen tun.
Von Beziehungen, die nicht aus und in Liebe, sondern aus Gewohnheit,
Angst oder sonstwas geführt werden.
Von Wohnungen, in denen wir uns nicht wohl fühlen.
Von falschen Freunden und Oberflächlichkeit.
Von all dem, mit dem wir uns umgeben, was aber keine Seele
hat und daher nur leere, bedeutungslose Fassade ist.
Nicht der Teufel bekommt deine Seele, du selbst hältst sie dir vor.
Du selbst bist der Teufel.
"Auf Wiedersehen," sagte ich gedankenverloren.
"Ach, ich darf doch mal wieder ..."
"Lässt sich wohl nicht vermeiden," meinte ich.
"Nein," er zwinkerte mir freundschaftlich zu, "lässt sich
nicht vermeiden."
Ich wusste, er würde wieder kommen.
Werde ich ihn dann erkennen ?
"Auf Wiedersehen, gute Frau," verabschiedete er sich
freundlich.
Er hat nichts an sich, das ich als "böse" bezeichnen könnte.
"Auf Wiedersehen," sagte ich.
Dann besuchte er wohl seinen nächsten Kunden.
Und ich warf einen letzen Blick auf seine Karte.
"Teufel" stand da drauf,
und auf der Rückseite in verschnörkelter Silberprägung:
"Sie haben immer die Wahl."dann hat das Ding keine Seele. Und
das spürt man.
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Ich wünsche dir...
Ich wünsche Dir nicht alles
Glück der Welt, alles
Liebe und nur das Beste!
Auch
kein Leben ohne
Sorgen und Probleme!
Doch
ich wünsche Dir die Kraft, um
alle Tiefen zu überwinden,
den
Mut, immer nach
einer Lösung zu suchen,
die
Möglichkeit, einen
Ausweg zu finden!
Möge
sich immer ein
Türchen öffnen
und
ein helles Licht erscheinen!
Ich
wünsche Dir ein
Strahlen in die Augen,
ein
Lächeln um die Lippen,
den
Wind im Rücken und
die Sonne im Gesicht!
Ich
wünsche Dir,
dass
Du die Hoffnung und
Deine Träume
einschließt
und ewig bewahrst,
Und
auch, dass Dein Herz
Deinen
Verstand immer besiegt.
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Zuviel
Schulung schadet nur
Ein
Mann mittleren Alters war 25 Jahre lang Hausmeister in einer Schule gewesen.
Eines Tages wurde er zum Schulleiter gerufen.
"Ich
habe Ihre alten Bewerbungsunterlagen von vor 25 Jahren durchgesehen.
Ich
habe kein Abschlusszeugnis von einer höheren Schule gefunden.
Haben Sie ein
Gymnasium besucht?"
"Ich
bin nie auf einer höheren Schule gewesen," antwortete der
Hausmeister.
"Tutmir leid, dass ich Ihnen das sagen muss,
aber wir haben neue Personalrichtlinien bekommen.
Alle Angestellten der Schule müssen wenigstens Abitur haben.
Sie haben zwar 25 Jahre lang fantastische Arbeit geleistet, aber ich
muss
Ihnen kündigen. Richtlinie ist nun mal Richtlinie."
DerHausmeister brachte sein Putzzeug weg und ging nach Hause.
"Was nun?"sagte er zu seiner Frau.
"Ich bin mein Leben lang Hausmeister gewesen. Vielleicht kann ich mich
als Hausmeister selbständig machen."
Die
erste Firma, bei der er vorsprach, sagte gleich zu: "Sie können
bei uns putzen.
Wir wissen ja, wie gut Sie das in der Schule gemacht haben."
Bei der zweiten Firma lief es genauso.
Bald hatte der Hausmeister mehr Gebäude sauberzuhalten, als er allein schaffte.
Er stellte einen Assistenten ein.
Das Geschäft weitete sich immer mehr aus.
Der Hausmeister stellte mehr Leute ein.
Die Kunden waren so zufrieden, dass sie ihn auch noch mit Wartungs- und
Renovierungsarbeiten beauftragten.
Nach einigen Jahren war der Hausmeister wohlhabend.
Er hatte ein paar Dutzend Mitarbeiter,
Lastwagen, Maschinen und ein sechsstelliges Guthaben bei der
Bank.
Eines Tages bekam er eine Einladung von seiner Bank.
Der Vizepräsident begrüßte ihn: "Es freut mich, dass Sie gekommen sind.
Wir haben Sie ja noch niekennengelernt.
Es kommen immer nur Ihre Angestellten, um Geld einzuzahlen.
Bei einer Revision haben wir kürzlich festgestellt, dass Sie nie einen Antrag auf
Kontoeröffnung unterschrieben haben."
"Würden
Sie der Ordnung halber bitte unterschreiben?"
"Ich kann nicht schreiben," entschuldigte sich der Hausmeister.
"Ich bin nie zur
Schule gegangen. Würde ein X reichen?"
"Aber natürlich." Der Banker wollte einen so wichtigen Kunden nicht kränken.
"Das ist erstaunlich.
Ein Hausmeister macht sich selbständig, baut einegroße Firma auf
und wird einer unserer größten Kunden.
Stellen Sie sich mal vor, was aus Ihnen geworden wäre,
wenn Sie eine gute Schulbildung gehabt
hätten."
"Zum
Teufel!" sagte der Hausmeister. "Wenn ich eine höhere Schule
besucht
hätte,
wäre ich immer noch Hausmeister!"
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Verarbeitung
der Vergangenheit
Du
sagst, dass ich dich nie verstanden habe und nur
mir selber wichtig war.
Du
sagst, ich war verschlossen wie ein Grab, verletzend
kalt und unnahbar.
Wie
oft du geweint hast in der Nacht und ich hab meistens darüber gelacht,
weil ich nicht
gemerkt hab wie es dir geht.
Du
warst fast wie ein Teil von mir, jetzt stehst
du auf einmal in der Tür und
wie
ich aufwach ist es zu spät.
Du
warst ganz einfach immer neben mir, im Schatten
meiner Eitelkeit
und ich hab viel zu
wenig geredet mit dir,
schon durch die Selbstverständlichkeit.
Ich
hab nie gesehen wie schön du bist,
ich hab
dich nie im Leben vermisst, denn immer
wenn
ich dich gebraucht habe, warst du da.
Du
willst jetzt endlich wichtig sein, es gibt
auch nix mehr zum Verzeihen,
weil reden kann
ich jetzt mit mir alleine.
Ich gäbe weiß
Gott was dafür, wärst du heut Nacht noch neben
mir
und ich würde deinen Atem auf meiner
Haut spüren.
Der
Stolz macht unbeschreiblich blind, der Hochmut
hat seinen Fall verdient,
doch in mir
schreit es nach dir so furchtbar laut.
Es
tut so weh wenn man verliert, wenn einem die
Kraft zerrissen wird.
Man sieht dann jeden
Fehler ein, doch leider ist schon
alles
vorbei.......
Die Liebe und der Engel
Ich saß alleine auf einem Spielplatz, auf der Schaukel, als ein kleines Mädchen
zu mir kam... es sah mich
schaukeln, und meine Tränen.
Es fragte mich: "Warum
weinst du?"
Ich sagte "Wegen der
Liebe!"
Das kleine Mädchen schwieg
kurz und fragte mich dann "Was ist Liebe?"
Ich sah es an und versuchte
ihr zu antworten... ich dachte kurz nach und sagte dann
"Liebe ist
Trauer!"
Sie meinte kurz drauf
"Nein, das ist es nicht!"
Sie berührte mich sanft im
Gesicht und schaute mir in die Augen.
"Liebe ist unendliches
Glück. Denn das wunderbarste, was du je lernen kannst, ist zu lieben und wieder
geliebt zu werden und dass du weinst, zeigt mir dass du lieben kannst, also
solltest du froh darüber sein. Denn es gibt auch Menschen, die haben nie zu
lieben gelernt, also lache lieber! Denn du kannst lieben!"
Mit diesen Worten ging das
Mädchen...
Ich trocknete meine Tränen
und wollte sie fragen, woher sie diese Weisheit hat,
doch ich konnte das Mädchen nicht mehr finden... und als ich hoch sah,
sah ich einen Engel...
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Gefühle
Gefühle
entstehen ganz plötzlich.
Sie umgeben Dein Herz, Deine Seele, bestimmen
Dein Leben.
Nicht immer ist es leicht, sie zu deuten.
Sie helfen Dir, Dich selbst zu entdecken, zeigen,
was Du magst und was Dich kränkt.
Deine Gefühle, das bist Du.
Doch manchmal wünscht Du Dir, es gäbe sie nicht,
so gäbe es keine Tränen, kein Leid.
Doch dann gäbe es auch nicht Dich!
Gefühle sind da, um zu zeigen, zu erklären.
Sie helfen den Menschen, sich zu erkennen.
Und
sie lassen zu, Schwächen zu akzeptieren und Stärken zu
honorieren.
Viele Gefühle sind tief in einem verborgen.
Es braucht Geduld und Liebe, sie zu ergründen.
Doch selbst die Liebe ist manchmal zu schwach,
die Mauer um Dein Herz einzureißen,
Deinen Gefühlen die Freiheit zu geben.
Gefühle und Liebe, sind als Einheit unschlagbar.
Sie geben Dir Hoffnung und Kraft.
Und auch wenn du denkst, es gelingt Dir nicht, diese Einheit herzustellen,
so wird es doch immer einen Menschen geben,
der tief in seinem Herzen
Gefühle verbirgt und den Mut hat, die Mauer darum
einzureißen.
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Kinder im Haus
Wenn du heimkehrst am Abend, das Tagwerk vollbracht,
und du öffnest die Türe erschöpft und ganz sacht,
und du stolperst und trittst auf die Plüsch - Mickymaus
dann freu dich darüber - es sind Kinder im Haus.
Wenn die Handtücher schmutzig, die Seife ganz schwarz,
wenn das Kaugummi klebt an den Kissen wie Harz,
dann lächle darüber und mach` dir nichts draus
und sieh drüber weg - es sind Kinder im Haus.
Wenn der Teppich der Stube mit Schmutz übersät,
der sich frisch aus den Sohlen der Schuhe entlädt,
wenn die Tapsen der Stiefelchen werden zum Graus,
dann freu` dich daran - es sind Kinder im Haus.
Wenn die Spüle der Küche mit Nudeln verstopft
und der Wasserhahn ständig ins Waschbecken tropft,
wenn das gleiche Theater tagein und tagaus,
dann nimm es doch leicht - es sind Kinder im Haus.
Wenn die Wäsche im Korb sich mit jedem Tag häuft
und das Radio lautstark den ganzen Tag läuft,
dann sieh es mit Freude und mach` dir nichts draus,
dann sei guter Dinge - es sind Kinder im Haus.
Nach Jahren, wenn alles ist sauber und fein
und du sitzt im Alter am Fenster, allein,
dann hörst du das Lachen der Kinder, durchaus,
doch die sind lang fort. Verwaist ist dein Haus...
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Zwei Wölfe
Ein alter Indianer saß mit seinem Enkelsohn am Lagerfeuer.
Es war schon dunkel geworden und das Feuer knackte, während die Flammen in den Himmel züngelten.
Der Alte sagte nach einer Weile des Schweigens: "Weißt du, wie ich mich manchmal fühle?
Es ist, als ob da zwei Wölfe in meinem Herzen miteinander kämpfen würden.
Einer der beiden ist rachsüchtig, aggressiv und grausam.
Der andere hingegen ist liebevoll, sanft und mitfühlend."
"Welcher der beiden wird den Kampf um dein Herz gewinnen?" fragte der Junge.
"Der Wolf, den ich füttere," antwortete der Alte.
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Der kleine Junge
Es war einmal ein kleiner Junge, der schnell ausrastete und ärgerlich wurde.
Sein Vater gab ihm einen Hammer und eine große Tüte voller Nägel.
Jedes Mal, wenn er ausrastete, sollte er lieber einen Nagel in den Zaunhinter dem Haus schlagen,
als seine Wut an anderen auszulassen.
Am ersten Tag schlug der Junge 30 Nägel in den Zaun.
Die Tage vergingen, und mit ihnen nahm auch die Zahl der Nägel ab,
die der Junge in den Zaun schlagen musste. Er fand heraus, dass es einfacher war,
nicht auszurasten, als Nägel in den Zaun zu schlagen.
Schließlich kam der Tag, an dem der Junge überhaupt nicht
mehr ausrastete.
Er sagte dies seinem Vater und der riet ihm nun, für jeden Tag, an dem er nicht mehr ausrastete,
einen Nagel wieder herauszuziehen. Wieder vergingen etliche Tage und schließlich konnte der Junge
seinem Vater berichten, dass er alle Nägel herausgezogen hatte.
Der Vater nahm seinen Jungen bei der
Hand und ging mit ihm zum Zaun.
Er sagte: "Das hast du gut gemacht, mein Sohn. Ich bin
sehr stolz auf dich.
Aber schau dir all die Löcher im Zaun an. Der Zaun ist
nicht mehr der, der er einmal war.
Denke daran, wenn du das nächste Mal etwas
im Ärger zu anderen sagen willst.
Deine Worte könnten eine Narbe hinterlassen
so wie die Nägel ihre Spuren im Zaun hinterlassen haben.
Auch wenn du sagst,
dass es dir leid tut, die Wunde ist dennoch da".
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