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Wiesbadener Kurier
Ein Schwerpunkt
lag bei Schönheit und "Wellness"
Unternehmerinnen präsentierten bei einer ersten Messe in Hofheim ihre
geschäftlichen
Angebote / Besucher holten sich Anregungen
Vom 10.05.2004
Von Kurier-Mitarbeiterin Martina Weyand-Ong
HOFHEIM Zum ersten Mal präsentierten
Unternehmerinnen in Hofheim
das breite Spektrum ihrer
Geschäftsideen. Besonders gut vertreten
war
der Bereich Schönheit und "Wellness". Die
Besucherzahlen blieben
hinter
den Erwartungen zurück
"Die haben da wirklich was auf die Beine gestellt", sagte eineHofheimer Mitsechzigerin am
Samstagmittag nach ihrem Rundgang über
die erste Unternehmerinnenmesse in der Kreisstadt
anerkennend.
"Solche Veranstaltungen muss man einfach mit seiner Anwesenheit
unterstützen
als engagierte Frau", begründete
sie ihr Interesse an der Messe. Daneben waren viele andere
der rund 350
-
überwiegend weiblichen - Besucher aus der Region gekommen, um sich
hier
Anregungen oder Ideen für ihre eigenen
Existenzgründungspläne
zu holen oder um Kontakte und
Netzwerke weiter zu knüpfen.
Aber nicht nur die rund 70 Ausstellerinnen suchten die Messe-Besucherinnen auf, sondern auch
die angebotenen Workshops, die
vom "Gesichterlesen" bis zur Eigenvermarktung durch erfolgreiche
Öffentlichkeitsarbeit reichten.
Erwartungsgemäß entpuppte sich der Vortrag "Frauen und
Macht"
der Bundestagsabgeordneten und ehemaligen Bundesministerin Sabine
Leutheusser-Schnarrenberg
als
Publikumsmagnet im Rahmenprogramm, das daneben noch mit
fünf
anderen praxiserprobten
Referentinnen aufwartete.
Mit 500 Besuchern hatten die Veranstalterinnen der ersten Unternehmerinnenmesse im
Main-Taunus- Kreis, Angelika Gulder ("Coaching
up") und Helga Vesper ("Connectin WoMen") zwar
eigentlich gerechnet.
Die meisten Ausstellerinnen und Besucherinnen in der Hofheimer
Stadthalle
waren mit der tatsächlichen Zahl der Interessierten
aber dennoch sehr zufrieden. Denn diese Veranstaltung
wurde vor allem
wegen der Möglichkeit, Kontakte zu knüpfen, genutzt. Einige,
die zudem
auch im März
in Wiesbaden auf der Unternehmerinnenmesse mit von
der
Partie gewesen waren, fanden den
Hofheimer "Erstling" von der
Atmosphäre
wie den Besucherzahlen her durchaus passabel. Denn in
Wiesbaden, wo die
Unternehmerinnenmesse
bereits zum zweiten Mal stattfand, konnten gerade mal
einhundert
Besucher
mehr verzeichnet werden
Auf der Messe präsentiert wurde am Samstag ein breites Spektrumaus
den Bereichen Dienstleistung,
Handel, Einzelhandel und freien Berufen.
Wie
zu erwarten war, nahmen dabei die Themen rund um Beauty
und Wellness
den
größten Anteil ein. Auch die seit Jahrzehnten
geschätzte,
aber nicht ganz billige
Tupperware war vertreten. Daneben gab es
aber
auch "Nischen-Produkte" wie die von
Edith Grünberg angebotenen
Kissen.
Sie malt nicht nur Konterfeis von Außenminister
Joschka Fischer
oder
Bundeskanzler Gerhard Schröder auf Seidenkissen, sondern
bannt je
nach
Wunsch auch persönliche Erinnerungsfotos auf den edlen Stoff
für
das
heimische Sofa. Interessant fanden viele auch den bunten
Stand
von Christa Lippich, die nicht
nur Kinderzimmerwände auf
Bestellung
bemalt.
Vertreten waren aber auch
Beratungsdienstleistungen rund um Persönlichkeit, Beruf, Computer
und
Finanzdienstleistungen. Dazu gehörte auch die Frankfurter
Fachwirtin
für Finanzberatung Amanda
Davies, die seit 1991 frauenspezifisch
in
Sachen Altersvorsorge, Einkommenssicherung bei
Krankheit und
Berufsunfähigkeit, Absicherung der Kinder und vielem anderen mehr
berät. Wie
viele andere
ist sie an einer Fortsetzung dieser Unternehmerinnenmesse interessiert.
"Ich denke,
dass so etwas an einem Ort mehrmals stattfinden muss, damit
es richtig einschlägt" sagte die
Finanzberaterin.
"Es hätten noch etwas mehr Besucher sein können", stimmte die Wiesbadener Computerexpertin
Barbara Werner ihrer Standnachbarin zu.
Auch
wenn sie ihren Kundenstamm hauptsächlich über
Kurier-Anzeigen
aufgebaut
habe, seien solche Unternehmerinnenmessen aber eine sinnvolle
Ergänzung
für Frauen um ins Geschäft zu kommen, betonte sie.
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